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Volkswagen Classic Parts
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Bericht zur AvD-Histo-Monte-Winterrallye 2017 von I. Wachsmann/ K. Schulze

20 Jahre Volkswagen Classic Parts - Winterrallye

Volkswagen Classic Parts - 20 Jahre

Über die AvD-Histo-Monte (Original Zitat des Veranstalters):
Die AvD-Histo-Monte ist eine der anspruchsvollsten und faszinierendsten Gleichmäßigkeitsrallyes Europas. Die viertägige Reise in den Hafen von Monaco ist den früheren Sternfahrten der Rallye Monte Carlo nachempfunden. Die Teilnehmer absolvieren rund 1800 Kilometer auf wunderschönen Straßen und werden durch bekannte Sonderprüfungen oder die typischen Monte-Bedingungen mit Eis, Schnee, Regen und Sonnenschein immer wieder daran erinnert, dass sie auf den Spuren der „Mutter aller Rallyes“ wandeln. Startberechtigt sind bei der AvD-Histo-Monte alle Oldtimer und Youngtimer bis Baujahr 1995. Die 1993 gegründete Gleichmäßigkeitsrallye feiert 2017 ihr 25-jähriges Bestehen.

Nachdem bekannt wurde, dass sich neben den neun Skoda-Werksautos rund um den 7-fachen deutschen Rallyemeister und zweifachen Histo-Monte-Gewinner Matthias Kahle, dem Politik- Kabarettisten Urban Priol, dem Moto GP-Team Marc VDS mit Weltmeister Tito Rabat und vielen mehr, der vierfache Rallye Monte Carlo Sieger Walter Röhrl mit einer Audi-Werksmannschaft unter den 82 Fahrerteams befindet, wurde alleine die Starterliste zwölftausend Mal im Internet aufgerufen!

 

Montag 06.02.2017 Anreisetag
Die Anreise nach Frankfurt fand für uns schon am Montag statt, um am Dienstag so früh wie möglich in der Frankfurter Klassikstadt die Papierabnahme und die technische Abnahme erledigen zu können.

Wichtig für uns, um perfekt vorbereitet zu sein, war das anschließende Testen auf einer extra ausgewiesenen Eichstrecke, um sowohl unsere Wegstreckenzähler zu justieren als auch verschiedene Satz Reifen zu testen. Kurze Zeit blieb uns dann noch, um uns mit dem über 200 Seiten starkem Roadbook vertraut zu machen, bevor am späten Nachmittag der Fahrerlehrgang erfolgte und abends das große Fahrerfest in dem beindruckenden und aufwändig restauriertem Backsteingebäude der Klassikstadt. Der neue Startort für die 25.AvD-Histo-Monte.

Früher eine Landmaschinenfabrik und seit der Eröffnung 2010 ein Ort mit beeindruckender Kulisse für historische Fahrzeuge und Sitz von 45 Firmen mit direktem Bezug zu klassischen Automobilen, Sport- und Rennwagen.

 20 Jahre Volkswagen Classic Parts - Winterrallye

 

Mittwoch 08.02.2017, 1. Tagesetappe:
Die erste Tagesetappe mit einer Strecke von 443km, startet Mittwoch um 9 Uhr, verlief durch den Odenwald und dem Schwarzwald über den 1241m hohen Kondel und endete in den frühen Abendstunden in Freiburg im Breisgau.

Da bereits am ersten Tag mit Schnee zu rechnen war, wurde der Käfer vorsichtshalber mit vier Ersatzreifen ausgestattet. Zwei Spikereifen und zwei Reifen fertig bezogen mit Schneeketten.

Sehr beeindruckend auf der ersten Etappe waren die unglaublich vielen Oldtimer- und rallyebegeisterten Zuschauer entlang der Strecke. Vor allem in den malerischen Orten wie Hirschhorn und Haslach im Kinzigtal, alleine in denen mehrere hundert Zuschauer die Teilnehmer sehr herzlichst begrüßten sowie mit Präsenten der Region und Schinkenbroten versorgten. Gerne nahmen wir uns dort auch die Zeit und standen den Zuschauern Rede und Antwort zu unserem Käfer 1302LS, wobei sich wieder bestätigte, dass der Käfer ein Publikumsliebling ist und sich sehr viele Zuschauer einfach mit ihm identifizieren. Respekt davor mit dem Käfer die außergewöhnliche und anspruchsvolle Tour bis nach Monte Carlo zu fahren, wurde uns ohnehin immer wieder ausgestellt.

Mit unseren Ergebnissen waren wir nach dem ersten Tag sehr zufrieden, zurückgeworfen haben uns nur die Strafminuten aus der 3. und 4. Gleichmäßigkeitsprüfung. Wichtiger für uns, war vor allem zu sehen, dass wir auch in den Zeitbereichen fahren können, in denen die Top-Teams fahren.

 20 Jahre Volkswagen Classic Parts - Winterrallye

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Donnerstag 09.02.2017, 2. Tagesetappe:
Die zweite Tagesetappe führte mit abwechslungsreichen 513 Kilometern durch drei verschiedene Länder. Von Deutschland, zweimal zwischen Frankreich und der Schweiz hin und her, durch das komplette Juragebirge und schließlich zum Nachtstopp nach Aix-les Bains. In Aix-les Bains endeten auch in den 80er Jahren mehrmals die Sternfahrten der Rallye Monte Carlo.

Nach dem Start um 8:30 Uhr morgens in Freiburg wurde der Schauinsland erklommen, die frühere Bergrennstrecke mit 173 Kurven auf zwölf Kilometern und 780 Höhenmetern. Von 1925 bis 1984 die längste Herausforderung dieser Art in Deutschland. Schließlich überquerten wir, umringt von unzähligen Zuschauern, die Alte Rheinbrücke von Rheinfelden, welche normalerweise nur für Fußgänger passierbar ist. Weiter ging es ins Obere Jura zur Bergrennstrecke Saint Ursanne – Les Rangiers. Ein Muss für alle Rennsport-Fans, da diese noch heute ein Teil der Bergrenn- Europameisterschaft ist. Nach 300 km war die Mittagsstation am Lac de Saint-Point erreicht. Die Nachmittagsetappe hatte es mit den typischen Monte- Bedingungen in sich. Durch den Parc naturel de Haut jura, hinauf auf den Col de Menthieres und entlang des 1513m hohem Grand Colombier. Der Berg der schon Teil der Tour de France war und generell bei Radrennfahrern gefürchtet ist. Schließlich ging es dann schon im Dunkeln auf den Marktplatz von Aix-les Bains: dem Ziel der zweiten Tagesetappe.

Spät am Abend erfolgte dann wieder die Auswertung unserer Ergebnisse. Ziel war es natürlich an die guten Zeiten vom Vortag anzuknüpfen, um weiter in der Tabelle nach vorn zu kommen. Dies gelang uns auch, 10 Plätze konnten wir gut machen. Zudem konnten wir alle versteckten Geheimkontrollen finden und somit zusätzliche Strafpunkte vermeiden.

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Freitag 10.02.2017, 3. Tagesetappe:
Die dritte Tagesetappe ging über 12 Stunden und 544 Kilometern von Aix-les Bains über den Col du Lautaret und dem Grand Canyon du Verdon nach Cannes an der Cote d`Azur.

Der Start der dritten Tagesetappe begann spektakulär mit dem Aufstieg zum Mont Revard. Eine schneebedeckte Gegend wie im Bilderbuch! Anschließend, zudem erstmals in der 25-jährigen Geschichte der AvD-Histo-Monte, ging es auf den 2058m hohen Col du Lautaret zur Eisrennstrecke Circuit Serre Chevalier, welche bereits 1980 Prologstrecke der Rallye Monte Carlo war. Von hier hat man einen unglaublichen Ausblick auf die 3000er der französischen Alpen. Anschließend ging es an der Nordseite des Lac du Serre-Poncon entlang, dem größtem Stausee Europas, welcher durch seine türkisblaue Farbe absolut unwirklich erscheint! Hier war nach 276 Kilometern die Mittagsrast. Die Nachmittagsetappe startete über den 1100m hohen Col Lebraut. Gefolgt von den unglaublichen Haarnadelkurven am Col des Sagnes bis ins Tal von Bayans. Bevor es durch die atemberaubende Schlucht von Verdon ging, führte die Route noch an die Zitadelle von Sisteron vorbei. Einem weiterem Dreh- und Angelpunkt der Rallye Monte Carlo. Schließlich ging es mit den vielen, vielen Eindrücken der dritten Tagesetappe entlang der Palmenpromenade ins Hotel Pullman Grand Casino in Cannes Mondelieu.

Bei der abendlichen Analyse unserer Ergebnisse zeigte sich, dass wir uns wieder kontinuierlich verbessert hatten und sich unsere Strategie bewehrt hat. Mit einem dritten Platz bei der 18. Wertungsprüfung, unserem bestem Ergebnis bis dahin, konnten wir erneut auf uns aufmerksam machen.

 20 Jahre Volkswagen Classic Parts - Winterrallye

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Sonnabend 11.02.2017, 4. Tagesetappe:
Am vierten Tag wurde die 234 Kilometer lange finale Schleife über den Col de Turini und der Schlucht von Saint-Auban mit Ziel Hafen Monte Carlo gefahren.

Der traditionelle Höhepunkt des Finaltages ist der Mittagsstopp im Hotel und Restaurant „Les Trois Vallees" auf dem altehrwürdigem 1607m hohem Col de Turini mit seinen unendlich vielen Haarnadelkurven und sehr engen Straßen. Spätestens jetzt hat man Respekt vor der Leistung eines Walter Röhrl und seinen vier Rallye-Monte-Carlo Siegen! Von dort ging es über den Col de Sine, dem 1439m hohen Col de Bleine und dem Col de Castellaras durch die atemberaubende Schlucht von Saint-Auban, dessen Straßen mühevoll in den Felsen gehauen wurden. Dann folgte noch die Festung von Entrevaux und wenig später war dann die Zieldurchfahrt im Hafen von Monte Carlo. Da wir auf dem letztem Teilstück etwas Zeit heraus fahren konnten warteten wir im berühmten Formel1 Tunnel, kurz vor dem Ziel, um unserer Servicemannschaft, welche stets auf der 1800 Kilometer langen Tour an unserer Seite war, die Zeit zu geben um bei der Zieldurchfahrt dabei sein.

Gekrönt war die vierte Tagesetappe mit unserem Sieg auf der 20. GLP! Die mit über 24 Kilometern, zweitlängste Wertungsprüfung konnten wir mit einer Zeitdifferenz von zweimal 0,3 Sekunden für uns und vor allen anderen 80 Teilnehmern entscheiden. Der richtige Lohn für alle Strapazen der letzten 4 Tage!

Herzlichen Dank an unser Serviceteam und unseren Sponsoren!
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Ein Bericht von von I. Wachsmann/ K. Schulze

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